Wir möchten einige Worte über ein Thema verlieren, welches bei den Gedanken an Rio de Janeiro nur all zu oft im Vordergrund steht.

 

DIE SICHERHEIT”.

 

Wenn wir nach Italien verreisen, denken wir an die Gefahr der dortigen Erdbeben? Vergessen wir die seit Jahrzehnten beschossenen Touristenbusse in Ägypten? Denken wir an die Tsunamis in den asiatischen Ländern oder die Tornados auf den Karibischen Inseln? Was ist mit den Unruhen in Tunesien und den seit je her attackierten Hotels und Diskotheken in der Türkei? Fahren wir in den Wintersport, denken wir an die Gefahr von Lawinen? Und wie ist es mit der Gefahr auf Kreuzfahrtschiffen?

 

In Rio de Janeiro wartet nicht eine dieser Gefahren auf uns. Rio fällt auch nicht unter die 50 gefährlichsten Städte der Welt. Wo kommt nun eigentlich das so schlechte Bild von Rio in unseren Köpfen und Gedanken her?

 

SCHULD SIND DIE MEDIEN, welche aus politischen, ökonomischen und Sensationsgründen Unwahrheiten, also Lügen über Kriege, andere Länder ja sogar über Einzelpersonen verbreiten. Nicht selten werden mit solchen Falschmeldungen unsere eigenen europäischen Probleme verschleiert oder verniedlicht.

Aus dem Munde eines nicht unbekannten Journalisten, welcher zur Zeit der Weltmeisterschaft und Olympiade in Rio wohnte, stammte folgender Satz: "Hätte Brasilien mehr Touristen, würde ein reelles Bild von Brasilien geschaffen. So aber ist es für die Medien einfach ihr eigenes, oft verzerrtes Bild darzustellen".

Schauen wir z.B. auf die Olympiade 2016, was da plötzlich alles in den Medien erscheint. Verseuchte Buchten, Tropenkrankheiten wie die Zika, Pannen und Terminprobleme beim Bau der olympischen Anlagen.

 

DIE WAHRHEIT IST, Zika ist eine Krankheit, die bereits 1947 in Afrika nachgewiesen wurde und daher auch den Namen hat. Aber das war wohl den entwickelten Ländern egal. Nun hat sich einiges auf der Welt geändert. In Deutschland gibt es plötzlich das Anopheles Mosquito, welches die Malaria übertragen kann und auch das Aedes Ägypti, das für Zika und Dengue verantwortlich ist, wurde nachgewiesen. Und plötzlich fühlen wir uns bedroht und suchen die Schuld bei anderen Ländern, die diese Epidemien bereits haben. Wer Zika hat leidet unter grippeähnlichen Symptomen. Wirklich gefährlich kann sie für ungeborene Kinder werden.

 

Favelas sind entstanden, als das wunderbarste in Brasilien passierte, die Aufhebung der Sklaverei im Jahr 1888. Die Sklaven, welche in totaler Abhängigkeit ihrer Herren in stallähnlichen Unterbringungen hausten, waren nun frei; ohne Haus, ohne Essen, ohne Ersparnisse. Es dürften wohl einige Millionen in Brasilien gewesen sein, die nun lernen mussten mit der Freiheit umzugehen. Was die neue Heimat dieser Sklaven wurde, sind die heutigen Favelas (Elendsviertel). Viele Bewohner der Favela gehen heute einer geregelten Arbeit nach, manche sind sogar Ärzte, Büroangestellte oder Lehrer. Aber es gibt auch das Geschäft mit den Drogen, welches aus den Favelas heraus betrieben wird. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft und der Olympiade gab es ein Programm, die Favelas nahe den Touristenzentren zu „reinigen“. Ein Irrsinn, denn jeder weiß, dass Kriminalität aus sozialer Ungerechtigkeit entsteht. Bei diesen „Reinigungen“ ging die Polizei äußerst unprofessionell und brutal vor. Es gab viele Schießereien und Proteste der Bevölkerung. Das sind die Bilder, die man uns in Europa vorführt. Geschehen ist Dies aber alles im Sinne der „Sicherheit“.

 

Bei negativen Berichten über Pannen beim Bau der olympischen Anlagen, sollten wir uns an die eigene Nase fassen. Oder wie war das noch mit dem Flughafen in Berlin und dem Bahnhof in Stuttgart? Erinnern wir uns an den Flughafen Düsseldorf, wo viele Menschen erstickten und ihr Leben lassen mussten. Haben wir die Opfer der Loveparade schon vergessen? All das geschah in Deutschland, einem hochentwickelten und sicheren Land.

 

Rio hat in der Vergangenheit viele Großveranstaltungen gemeistert. Die Weltmeisterschaft 2014, der Weltjugendtag mit Papstbesuch, den man kurzfristig wegen starkem Regen vom Festgelände an die Copacabana verlegen musste, aber auch Rock in Rio und Megakonzerte wie das der Rolling Stones mit 2 Millionen Besuchern, um nur einige zu nennen.

 

Was Sie über Rio und Brasilien wissen sollten.

 

Wussten Sie, dass Brasilien neben Deutschland der 2. größte deutsche Wirtschaftsstandort ist? Deutschland hat in Brasilien mehr als 1300 deutsche Firmenniederlassungen.

 

Wussten Sie, dass es in Brasilien seit den 70ern ein Alkoholprogramm gibt und deshalb viele Autos mit Alkohol fahren (auch Mercedes und BMW).

 

Wussten Sie, dass in Rio tausende Taxis mit Erdgas fahren, und dies schon seit vielen Jahren.

 

Wussten Sie, dass es in Rio ein Überwachungssystem gibt, ähnlich wie in London. Fast 1000 Kameras überwachen ganz Rio und werden von einer Hightech - Zentrale verwaltet.

 

Wussten Sie, dass Sie sich irren, wenn Sie glauben, dass man in Rio zum Karneval oben ohne oder gar nackig umherspringt. Noch ein Tipp: Laufen Sie am Strand oben ohne, werden Sie ein Problem mit der Polizei bekommen.

Unsere Gäste sind immer wieder über die geringe Anzahl von Bettlern verwundert.

Auch das aufdringliche „Aufschwatzen“ von Waren wird immer wieder vermisst.

 

Armut spiegelt sich in Kriminalität wieder. Und wir Europäer gelten bei den meisten Brasilianern als „reich“. Die Mehrheit der Touristen konzentrieren sich auf die „berühmte“ Copacabana und Ipanema und schaffen damit ein Mekka für Taschendiebe und Prostitution in diesen Stadtteilen. Ein natürlicher Prozess, wie in fast allen Großstädten der Welt.

 

Und deshalb haben wir uns für Itaipuaçu entschieden.

 

Raus aus der Großstadt, weg von den Nachteilen einer Millionenstadt.

 

Kommen Sie nach Itaipuaçu, eine Region noch ohne Massentourismus. Erleben Sie Rio de Janeiro mit uns. Überzeugen Sie sich von der wahren Schönheit Rios. Unsere Gäste sind immer wieder angetan von unseren Stränden, der Natur und den herrlichen Blicken auf Rio, wie sie die meisten Rio Besucher aus Unwissenheit nie gesehen haben. Wer vielen Reiseanbietern glaubt, dass 2 Tage Urlaub für Rio ausreichen, fliegt oft enttäuscht nach Hause. Schon tiefhängende Wolken können einen Besuch des Zuckerhutes sinnlos machen. Verbindet man einen Urlaub in Itaipuaçu mit dessen Natur, Wandermöglichkeiten und seinen unterschiedlichsten Stränden mit Rio de Janeiro und seinen Sehenswürdigkeiten, welche man mit uns oder auf eigene Faust besichtigen kann, so verspürt man auch bei 10 Tagen Urlaub gewiss keine lange Weile.